Institut für Verhaltenstherapie
Ein Einstieg in die Fortbildungsreihe Verhaltenstherapie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen ist dank des flexiblen Modulsystems jederzeit möglich.
Es ist nur möglich, sich für jedes Modul einzeln anzumelden. Sobald Sie die insgesamt 13 Module (= 190 AE), die 50 Supervisionsstunden, einen verschriftlichen Fall sowie 200 Stunden psychotherapeutische Tätigkeit im Säuglings-, Kinder- und Jugendbereich vorweisen können, besteht die Möglichkeit, die Zertifizierung zu beantragen.
In diesem Rahmen werden in Zukunft auch vermehrt Online-Veranstaltungen mit unterschiedlichen Referent:nnen aus dem Säuglings-, Kinder- und Jugendbereich angeboten.
Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:
petra.sackl-pammer@meduniwien.ac.at
office@institut-avm.at
Die Digitalisierung eröffnet im Gesundheitswesen zahlreiche neue Möglichkeiten – von digitaler Dokumentation über Cloud-Dienste bis hin zur sicheren Kommunikation mit Patient:innen. Gleichzeitig nehmen Cyberangriffe, Phishing-Mails, Schadsoftware und Datenlecks kontinuierlich zu. Gerade in psychotherapeutischen Praxen werden besonders schützenswerte personenbezogene Daten verarbeitet, deren Schutz höchste Priorität hat.
IT-Sicherheit bedeutet heute weit mehr als die Installation eines Virenschutzprogramms. Entscheidend sind das Verständnis aktueller Bedrohungen, der bewusste Umgang mit digitalen Werkzeugen sowie einfache, aber wirksame Schutzmaßnahmen im Praxisalltag.
Mit dieser Fortbildung vermitteln wir praxisnahes Wissen zur digitalen Sicherheit – verständlich, ohne tiefgehende technische Vorkenntnisse und mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, typische Angriffsversuche zu vermeiden und die eigene digitale Arbeitsumgebung sicherer zu gestalten.
Info und Anmeldung
Mehr lesen
Let’s ACT!
Mit dem Workshop möchte ich Euch einladen, tief einzutauchen in die Akzeptanz- und Commitment-Therapie. Die Themen, mit denen wir uns konkret beschäftigen, legen wir dabei gemeinsam fest. So können wir uns beispielsweise mit Methoden der Fallkonzeptionalisierung in ACT beschäftigen. Wir können körperorientierte Ansätze in der ACT vertiefen, oder auch, wie ACT mit dem Thema Trauma umgeht, oder welche Rolle Mitgefühl und Selbst-Mitgefühl in der ACT spielen. Wir können gezielt Interventionen in einzelnen Kernprozessen üben. Oder Ihr bringt Fälle aus Eurer Praxis oder eigene Anliegen in den Workshop ein, an denen ich demonstrieren kann, wie ich mit ACT arbeite. Was genau passiert, entscheidet Ihr!
Dabei ist es natürlich hilfreich, wenn Ihr selber schon Erfahrung in der Arbeit mit ACT habt. ACT-Kenntnisse sind aber keine Teilnahmevoraussetzung, weil es – je nachdem – am Anfang eine kurze Einführung in die bzw. eine kurze Wiederholung der ACT-Kernprozesse gibt.
Voraussetzung ist aber, dass ihr Lust habt mitzumachen. Der Titel „Let’s ACT!“ ist wörtlich gemeint. Lasst uns aktiv werden, ausprobieren, Spaß haben und dabei gemeinsam eine Menge lernen!
Ich freue mich auf euch!
Michael Waadt
Die konventionelle Schematherapie verwendet viel Mühe darauf, unterschiedliche Schemata und Modi zu differenzieren und möglichst spezifisch zu behandeln. Damit basiert sie auf dem Denken des kategorialen Ansatzes des DSM. Wir versuchen nun die Schematherapie dimensional und kategorienübergreifend zu verstehen und auf die zentralen Prozesse zu fokussieren. Dabei integrieren wir die Prozesse der Acceptance und Commitment-Therapie (ACT) für den Aufbau des Erwachsenenmodus und die Körperorientierung des Somatic Experiencing in eine prozessbasierte, experientielle Arbeit mit Schemaaktivierungen in Imaginationen und Stühledialogen. Auch die Beziehungsgestaltung haben wir in Mikroprozesse gegliedert, die eine präzise und ausbalancierte Prozessteuerung erlauben.
In einem dreistündigen Online-Vortrag bekommen Sie praxisnahe Tipps und Tricks für eine wirksame Lehrgestaltung. Gehen Sie gemeinsam auf die Lehrreise, und setzen Sie durch Storytelling die Lernenden in den Mittelpunkt. Zudem werden zwei Tools, die Sie online und vor Ort verwenden können, vorgestellt, damit Sie Ihre Lehre und Ausbildungen interaktiver und partizipativer gestalten können und nachhaltiges Lernen unterstützen.
Prof. Dr. Peter Fiedler lehrt seit 1980 als Hochschullehrer für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg. Peter Fiedler studierte Psychologie sowie niederländische Sprache und Literatur in Münster/Westfalen. Diplom (1973), Promotion (1975) und Habilitation (1978) an der Philosophischen Fakultät der Universität Münster. Seit 1980 ist er Universitäts-Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg.