AVM

Institut für Verhaltenstherapie

Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation
Psychotherapeutische Fachgesellschaft für Verhaltenstherapie

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Tagungen28. wissenschaftliche Tagung_Psychotherapie im Wandel: Herausforderungen, Visionen und Zukunftsperspektiven im 21. Jahrhundert_St. Georgen am Längsee

LOCATION UND TERMIN

Die 28. wissenschaftliche Tagung der AVM zum Thema Psychotherapie im Wandel: Herausforderungen, Visionen und Zukunftsperspektiven im 21. Jahrhundert findet vom 22. bis 25. Oktober 2026 im Stift St. Georgen am Längsee in Kärnten statt.

ANREISE

Stiftshotel

ÜBERNACHTUNG

Hoteltipps (ohne Gewähr):
https://www.nfasching.cc/
https://www.derschumi.at/
https://hotel-fuchspalast.at/

Info:
https://www.mittelkaernten.at/

Kontakt

WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG

Wissenschaftliche Leitung:
Mag.a Dr.in Andrea Fahlböck 

Wissenschaftliche Leitung:
Univ.-Prof.in Dr.in Brigitte Jenull  

AK-Klagenfurt

AK-Leitung-Stellvertretung:
Mag.a Sigrid Pemberger-Mike 

AK-Leitung-Stellvertretung:
Mag.a Christine Wernisch-Pozewaunig  

PRÄWORKSHOP_1__AUSGEBUCHT

Mag.a Eva MÜNKER-KRAMER, Krems

Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (6B41) – neu im ICD 11 –
Notwendigkeit und (Heraus-)forderung

 

 

 


TERMIN 22./23. Oktober 2026
UMFANG
10 AE
ZEITSTRUKTUR

Donnerstag, 15.00–17.15 / 17.30–19.00 Uhr
Freitag, 8.30–10.00 / 10.15–12.30 Uhr (inkl. Mittagessen)

ABSTRACT Die Komplexe PTBS, früher unter DESNOS geführt, ist seit 2019 im frozen release des ICD-11 zu finden (nicht im DSM 5 …), eine fundamentale Neuerung  und fachliche Notwendigkeit im Spektrum der Traumafolgestörungen und eine Forderung seit über 25 Jahren.

Im Workshop sollen ausgehend von einem Überblick über Traumafolgestörungen von akut zu komplex die Rolle und Bedeutung der K-PTBS zwischen akuten Belastungsstörungen und komplexen dissoziativen Störungen in ihrem Erscheinungsbild und ihrer Ätiologie (Grundzüge traumatischen Stresses) eingeordnet und auch im Kontext historischer Entwicklungen verstehbar gemacht werden. Auch diagnostische Instrumente werden vorgestellt (SIDES bzw. IK-PTBS).

Die Unterschiede in Erscheinungsbild und in Haltung und Behandlung von klassischer PTBS und komplexer PTBS auf der einen Seite und der Haltung bei komplexer PTBS vs. Borderline-Persönlichkeitsstörung auf der anderen Seite werden skizziert und anhand von praktischen Beispielen erläutert.

Das mögliche und häufige Auftreten von Komorbiditäten im Kontext von komplexer PTBS und die Gründe dafür werden thematisiert.

Aus diesen Ausführungen ergeben sich Implikationen für die Behandlung. Somit werden einschlägige Behandlungsansätze besprochen.

Die Behandlung der K-PTBS folgt grundsätzlich den klassischen Schritten der Therapie von Psychotrauma-Folgestörungen, und hier entsteht häufig eine Diskussion um das Ausmaß von Stabilisierung vs. Konfrontation. Dies soll ebenfalls Gegenstand der Diskussion im Workshop sein. Dabei wird der Begriff Stabilisierung eingehend beleuchtet – „Stabilisierung ist mehr“–, und differenzierte Indikationen, die gerade in der Behandlung der K-PTBS essentiell sind, sind Thema – bei Interesse können verschiedene Übungen ausprobiert werden.

Neben der Rolle der Stabilisierung in der Behandlung der komplexen PTBS soll die essenzielle, notwendige Funktion und Wirkung der Psychoedukation fokussiert werden.

Im Workshop werden wir uns bei allen o. g. Aspekten Zeit für Praxisbeispiele nehmen, die Teilnehmer:innen können hier gerne auch Fragen einbringen.


PRÄWORKSHOP_1_22./23. Oktober 2026: EVA MÜNKER-KRAMER

PRÄWORKSHOP_2

PD Mag. Dr. Oliver SCHEIBENBOGEN, Wien

Internet-, Online- und Smartphonesucht?
Über die psychoaktive Wirkung exzessiven Internetgebrauchs

 

 

 

 

TERMIN 22./23. Oktober 2026
UMFANG 10 AE
ZEITSTRUKTUR

Donnerstag, 15.00–17.15 / 17.30–19.00 Uhr
Freitag, 8.30–10.00 / 10.15–12.30 Uhr (inkl. Mittagessen)

ABSTRACT Nicht jede exzessive Verhaltensweise ist sogleich süchtiges Verhalten. Das akzeptable Ausmaß der Nutzung neuer Medien (Smartphone & Co) unterliegt gesellschaftlichen Konventionen. Historisch gesehen tritt dieser kulturelle Wandel nicht zum ersten Mal auf. Auch zur Zeit Goethes wurde das Lesen von Büchern als süchtiges Verhalten dargestellt, vor dem sich insbesondere Frauen zu schützen hatten. Auch die Wissenschaft, reflektiert sie nicht ständig auch die kulturellen Normen, ist diesen gesellschaftlichen Einflüssen unterworfen.

Smart Natives sind zwar mit dem Internet aufgewachsen und dadurch häufig „Early Adopter“, jedoch kann derzeit noch nicht hinreichend geklärt werden, ob dies im Sinne einer späteren Abhängigkeitsentwicklung einen Schutz oder eher eine Gefährdung darstellt. Aufgrund der Schweizer-Taschenmesser-Funktion des Smartphones, ist die Funktion des „Suchtmittels“ eine dermaßen vielfältige, dass sowohl die Diagnostik als auch die Therapie exzessiven Smartphonegebrauchs äußerst schwierig ist. Insbesondere junge Menschen – aber nicht nur diese -sind aufgrund ihrer Gehirnentwicklung besonders vulnerabel für negative Auswirkungen des Smartphonekonsums und bedürfen besonderer Schutzmaßnahmen.


PRÄWORKSHOP_2_22./23. Oktober 2026: OLIVER SCHEIBENBOGEN

PRÄWORKSHOP_3

Dr.in phil. Noëmi SEEWER, Bern

(Chronische) Einsamkeit im klinischen Alltag

 

 

 

Foto © Luca Christen 2022

TERMIN 22./23. Oktober 2026
UMFANG
10 AE
ZEITSTRUKTUR

Donnerstag, 15.00–17.15 / 17.30–19.00 Uhr
Freitag, 8.30–10.00 / 10.15–12.30 Uhr (inkl. Mittagessen)

ABSTRACT Einsamkeit ist ein komplexes Phänomen, das in der Allgemeinbevölkerung und auch im klinischen Setting besondere Bedeutung erlangt. Es beschreibt ein subjektives, aversives Empfinden, das aufgrund einer Diskrepanz zwischen den gewünschten und tatsächlich vorhandenen sozialen Beziehungen zustande kommt. Während Einsamkeit nicht per se pathologisch ist, sind insbesondere chronisch anhaltende Einsamkeitsgefühle mit eingeschränkter physischer und psychischer Gesundheit assoziiert. Einsamkeit stellt deshalb ein relevantes Phänomen dar, das im klinischen Kontext thematisiert werden sollte. In diesem Workshop wird zunächst das Konstrukt Einsamkeit betrachtet und Theorien zur Entstehung und Aufrechterhaltung diskutiert. Zudem wird die Erfassung von Einsamkeit besprochen und eine Übersicht zur Wirksamkeit von Einsamkeitsinterventionen gegeben. Im Workshop sollen zudem Anregungen vermittelt werden, wie Einsamkeit im klinischen Setting adressiert werden kann. Diese Inputs sollen als Grundlage für den interaktiven Austausch über Erfahrungen sowie für den Umgang mit Einsamkeit im therapeutischen Alltag dienen.


PRÄWORKSHOP_3_22./23. Oktober 2026: NOEMI SEEWER

POSTERPRÄSENTATION

Im Rahmen der 28. wissenschaftlichen Tagung der AVM wird es wieder die Möglichkeit zur Poster-Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten geben.

Wir laden Sie in dem Sinne herzlich zur Einreichung Ihrer wissenschaftlichen Arbeit(en) ein.

Infoblatt: Poster-Präsentation_Tagung 2026


POSTER-EINREICHUNG für die 28. wissenschaftliche Tagung der AVM__bitte füllen Sie das Formular VOLLSTÄNDIG aus

    QUERFORMAT A1 (841 x 594 mm, erforderliche Pixel bei 300 dpi: 9933 x 7016; Fläche (gerundet): 0,5 m²)
  • Akzeptierte Dateitypen: pdf, Max. Dateigröße: 64 MB.
    Bitte stellen Sie Ihr wissenschaftliches Projekt bzw. Ihre Falleinreichung vor. Die wissenschaftliche Leitung der Tagung begutachtet Ihr Projekt, und Sie erhalten zeitnah Rückmeldung.

TAGUNGSVERLAUF_FREITAG, 23. OKTOBER 2026

14.00 Uhr Begrüßung der Gäste und Einführung

Mag.a Dr.in Andrea Fahlböck

 

Eröffnung der Tagung

Dr.in Liselotte Mäni Kogler, Vorstandsvorsitzende der AVM

 

14.15–15.15 Uhr

Eröffnungsvortrag

Copyright ©2022 Luca Christen

Dr.in Noëmi Seewer, Bern
Wenn Einsamkeit anhält: Psychologische Aspekte eines komplexen Phänomens

 

15.15–16.15 Uhr

Mag.a Christine Wernisch-Pozewaunig, Klagenfurt
ADHS im Lebensverlauf – Herausforderungen in (Differential-)Diagnostik und Behandlung

Moderation: Mag. Dr. Elmar Dobernig

 

16.15 bis 16.45 Uhr Kaffeepause

16.45–17.15 Uhr Posterpräsentation

 

17.15–18.15 Uhr

Mag.a Eva Münker-Kramer, Krems
Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (6B41) – neu im ICD 11 –
Notwendigkeit und (Heraus-)forderung

 

18.15–19.15 Uhr 

PD Mag. Dr. Oliver Scheibenbogen, Wien
Internet-, Online- und Smartphonesucht?
Über die psychoaktive Wirkung exzessiven Internetgebrauchs

 Moderation: Mag.a Christine Wernisch-Pozewaunig

 


ab ca. 19.30 Uhr Abendveranstaltung

Begrüßung neuer Mitglieder und Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen
Regionale Köstlichkeiten / feine Weine
Tanz mit der Tanzschule Iris Huber https://tanzschule-huber.at/

Bitte um verbindliche Anmeldung für die Abendveranstaltung –
im Tagungsbeitrag inkludiert!

TAGUNGSVERLAUF_SAMSTAG, 24. OKTOBER 2026

6.30–7.30 Uhr
MMag.a Tanja Tilli: Yoga im „Raum der Stille“
Konzentration auf den Atem / Aufwärmen / Asanas im Stehen und Sitzen / Abschluss

 

9.00–10.00 Uhr

Dr.in Eva Kischkel, Berlin
Von Selbstoptimierung über Perfektionismus zum pathologischen Zwang:
Gesamtheitliche verhaltenstherapeutische Ansätze bei der Behandlung von Zwängen

 

10.00–11.00 Uhr

Emilian H. Janknecht, MSc., Gelsenkirchen
Wer bin ich? Psychotherapeutische Begleitung von genderkonformen, gendernonkonformen, genderqueeren, transgeschlechtlichen Personen

 Moderation: Mag.a Sigrid Pemberger-Mike

 

11.00 bis 11.30 Uhr Kaffeepause inkl. Posterpräsentation

 

11.30–12.30 Uhr

Dr. Yuriy Nesterko, Dipl.-Psych., Leipzig
Psychosoziale Versorgung von Geflüchteten –
Stand der Forschung und Ableitungen für die Versorgungspraxis

 

12.30–13.30 Uhr

Mag.a Jasmin Müller-Rachoi, Villach
Pathologisches Glücksspiel, Internet- und Mediensucht:
Verhaltenssüchte als Herausforderung für die Verhaltenstherapie

 Moderation: Ao. Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Brigitte Jenull

13.30 Uhr – Ende der Tagung

ANMELDUNG ZUR TAGUNG (PRÄSENZ)

DIE TAGUNG WIRD ALS HYBRIDVERANSTALTUNG DURCHGEFÜHRT.

Anmeldung ab sofort möglich.


28. WISSENSCHAFTLICHE TAGUNG DER AVM_23./24. Oktober 2026__PSYCHOTHERAPIE IM WANDEL

ANMELDUNG ZUR TAGUNG (ONLINE)


Die Tagung wird als Hybridveranstaltung durchgeführt.

Anmeldung ab sofort möglich.

ACHTUNG: Für Ausbildungskandidat:innen nicht für die VT-Ausbildung anerkennbar!


28. WISSENSCHAFTLICHE TAGUNG DER AVM_23./24. Oktober 2026__PSYCHOTHERAPIE IM WANDEL_ONLINE-TEILNAHME

YOGA IM RAUM DER STILLE

Samstag, 24. Oktober 2026 

6.30–7.30 Uhr
MMag.a Tanja Tilli
Yoga im „Raum der Stille“
Konzentration auf den Atem / Aufwärmen / Asanas im Stehen und Sitzen / Abschluss

TEILNAHME KOSTENLOS 

POSTWORKSHOP_1

Emilian H. JANKNECHT, MSc., Gelsenkirchen

Wer bin ich? Begegnungen mit gendernonkonformen, genderqueeren, transgeschlechtlichen Personen in der psychotherapeutischen Praxis

 

 

 

 

TERMIN 24./25. Oktober 2026
UMFANG 10 AE
ZEITSTRUKTUR
Samstag, 15.00–16.30 / 16.45–19.00 Uhr (inkl. Mittagessen)
Sonntag, 9.00–10.30 / 10.45–13.00 Uhr

ABSTRACT Anknüpfend an meinen Vortrag, liegt der Fokus dieses Workshops auf der Frage, wie die eigene therapeutische Haltung und Positionierung zu queeren und trans Personen in Handlungen überführt werden können:

  • Mit welchem Menschenbild gehe ich den therapeutischen Raum?
  • Welche Rolle spielt Körperlichkeit in meiner Berufspraxis?
  • Wie positioniere ich mich zu Geschlechtlichkeit und gesellschaftlichen Spannungsfeldern?
  • Zu welchen (Unter-)themen brauche ich noch mehr inhaltlichen Input?
  • Wie kann ich Klient:innen bei sozialen, rechtlichen sowie medizinischen Schritten sinnvoll unterstützen? Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun?

Diese Fragen sollen in einer Mischung aus Selbsterfahrungsarbeit, Wissensvermittlung und Praxisbeispielen beantwortet werden. Mein Workshop ist als Anstoß und Appetizer zu verstehen.


POSTWORKSHOP_1_24./25. Oktober 2026: EMILIAN H. JANKNECHT

POSTWORKSHOP_2

Dr.in Eva KISCHKEL, Berlin

Von Selbstoptimierung über Perfektionismus zum pathologischen Zwang: Gesamtheitliche verhaltenstherapeutische Ansätze bei der Behandlung von Zwängen

 

 

 

 

 

TERMIN 24./25. Oktober 2026
UMFANG
10 AE
ZEITSTRUKTUR
Samstag, 15.00–16.30 / 16.45–19.00 Uhr (inkl. Mittagessen)
Sonntag, 9.00–10.30 / 10.45–13.00 Uhr

ABSTRACT Etwas perfekt zu machen oder perfekt zu sein gilt als erstrebenswertes Ideal, oder? Aber ab wann wird leistungsorientierte Selbstoptimierung und rigider Perfektionismus zur Last und zu klinisch relevanter Zwangssymptomatik?

Im Vortrag werden Zwangsstörungen diagnostisch eingegrenzt, differentialdiagnostisch von anankastischer Persönlichkeitsstörung abgegrenzt und in den Kontext der Zwangsspektrums-Störungen eingebettet. Auch häufige Komorbiditäten und therapeutische Stolpersteine (z. B. verdeckte Rituale, Sicherheitsverhalten, Emotionsvermeidung als Therapiebremse) werden dargestellt.

Im Zentrum steht das leitliniengerechte verhaltenstherapeutische Vorgehen mit Schwerpunkt Exposition mit Reaktionsverhinderung.

Ergänzend werden alternative verhaltenstherapeutische Methoden (z. B. Diffusionstechniken oder metakognitive Verfahren) überblickshaft dargestellt.

Abgerundet wird der Vortrag mit Befunden der aktuellen Psychotherapieforschung zur Wirksamkeit und zu Prädiktoren des Therapieerfolgs.

Im dazugehörigen Workshop wird das konkrete verhaltenstherapeutische Vorgehen bei Zwangsstörungen gemeinsam trainiert. Es werden die einzelnen Techniken, wie Distanzierungstechniken, Exposition und Festigung der Erfolge, im Modell dargestellt und sofort in Kleingruppen eingeübt. Zusätzlich werden konkrete Formulierungen, die von der Dozentin nach zwanzig Jahren Praxis bei der Behandlung von Zwangsstörungen als hilfreich erlebt wurden, vermittelt. Mein Ziel ist es, dass jede Person, die den Workshop besucht hat, Lust hat, Menschen aus dem Zwangsspektrum zu behandeln.


POSTWORKSHOP_2_24./25. Oktober 2026: EVA KISCHKEL

POSTWORKSHOP_3

Dr. Yuriy NESTERKO, Leipzig

Interkulturelle Kompetenzen in der psychosozialen
und psychotherapeutischen Arbeit mit Geflüchteten

 

 

 

 

TERMIN 24./25. Oktober 2026
UMFANG 10 AE
ZEITSTRUKTUR
Samstag, 15.00–16.30 / 16.45–19.00 Uhr (inkl. Mittagessen)
Sonntag, 9.00–10.30 / 10.45–13.00 Uhr

ABSTRACT Die psychosoziale und psychotherapeutische Arbeit mit Geflüchteten ist eng mit Fragen von Migration, Gesundheit und kultureller Vielfalt verbunden. Flucht- und Migrationserfahrungen gehen häufig mit besonderen psychischen Belastungen einher, die durch prä- und postmigratorische Stressoren, rechtliche Unsicherheiten sowie soziale Lebensbedingungen beeinflusst werden. Interkulturelle Kompetenzen bilden daher eine zentrale Grundlage für eine fachlich fundierte und angemessene Begleitung.

Der Workshop zielt auf eine Vertiefung der theoretischen Grundlagen zum Zusammenhang von Migration und Gesundheit ab und stellt deren Bedeutung für die psychosoziale und psychotherapeutische Praxis in den Mittelpunkt. Behandelt werden unter anderem kultursensible Konzepte von Gesundheit und Krankheit, migrationsspezifische Belastungsfaktoren sowie der Umgang mit psychischen Folgen von Flucht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines reflektierten kulturellen Bewusstseins, das sowohl die Perspektiven der Klient:innen als auch die eigene kulturelle Prägung und professionelle Haltung einbezieht.

Darüber hinaus werden Diskriminierungserfahrungen und Rassismus als relevante Einflussfaktoren auf psychische Gesundheit sowie auf psychosoziale Versorgungsprozesse thematisiert und gemeinsam reflektiert.

Der Workshop ist interaktiv gestaltet und kombiniert kurze theoretische Inputs mit Übungen, Gruppenarbeiten, Rollenspielen, Fallbesprechungen und Elementen der Selbstreflexion. Ziel ist es, die fachliche Handlungssicherheit zu stärken und eine diskriminierungssensible sowie kultursensible Praxis weiterzuentwickeln.


POSTWORKSHOP_3_24./25. Oktober 2026: YURIY NESTERKO

INFOFOLDER

TAGUNGSFOLDER 2026

ANRECHENBARKEITEN

siehe Tagungsfolder

KOSTEN

TAGUNG

Berufstätige Mitglieder der AVM
bis 31. Juli 2026: 190,– Euro
ab 1. August 2026: 200,– Euro
Tagungskassa: 210,– Euro

 Mitglieder der AVM, die einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag bezahlen
bis 31. Juli 2026: 165,– Euro
ab 1. August 2026: 175,– Euro
Tagungskassa: 185,– Euro

 Nichtmitglieder
bis 31. Juli 2025: 215,– Euro
ab 1. August 2025: 225,– Euro
Tagungskassa: 235,– Euro

Im Preis inkludiert ist die Abendveranstaltung am Freitag (bitte unbedingt um verbindliche Anmeldung).

PRÄ- UND POSTWORKSHOPS

  • Für Mitglieder der AVM: 260,– Euro (ohne MWSt.)
  • Für Ausbildungsteilnehmer:innen der AVM: 230,– Euro (ohne MWSt.)
  • Fortbildung für Nichtmitglieder: 280,– Euro (ohne MWSt.)

Im Preis inkludiert ist das Mittagessen am Freitag (Präworkshops) und/oder das Mittagessen am Samstag (Postworkshops).

Stornierung (siehe https://institut-avm.at/agb-fuer-verein/) bis zum 24. 9. 2026 – abzüglich einer 10%-igen Bearbeitungsgebühr, ab 25. 9. 2026 besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des eingezahlten Tagungs-/Workshopbeitrages.

LAST WORDS

It’s only those who do nothing that make no mistakes, I suppose.
Joseph Conrad

Rechtliches

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