Psychotherapie
Der Erstkontakt soll zu einer Klärung des Problems führen. Es ist wichtig, dass die PatientInnen sich mit ihren TherapeutInnen wohlfühlen und ihnen vertrauen können und dass die PatientInnen bereit sind, über eine bestimmte Zeit hinweg an der Veränderung ihrer Probleme zu arbeiten.
Am Ende dieser Sitzung sollte die Beziehung und die Vertrauensbasis den TherapeutInnen geklärt sein. Es geht darum die Umstände zu klären, derentwegen die PatientInnen gerade jetzt zur Therapie kommen. In den nächsten Sitzungen - der diagnostischen Phase - werden die Therapeutin /der Therapeut ganz spezifische und detaillierte Fragen nach der Art des Problems, dessen Umständen und Beeinträchtigungen stellen.
Nach einer ersten Problem- und Zielklärung kommen erste Schritte der Veränderung zum Tragen; im Zentrum der therapeutischen Arbeit steht dann die Hilfe für das konkrete Problem, d.h. die Verbesserung der Einsicht, um die Veränderung von Gedanken, Gefühlen oder von Verhalten. Die Ziele des Patienten stellen die Leitlinien für den therapeutischen Verlauf dar
Die Erreichung dieser Ziele erfolgt mit unterschiedlichen, an KlientInnen orientierten Methoden: u.a. Gespräche, Rollenspiele, Entspannungsübungen, Kommunikationstraining, Selbstsicherheitstraining, Konfrontationsübungen, Aufgaben zwischen den einzelnen Sitzungen
Wie lange dauert eine Therapie?
In ihrem Vorgehen ist die Verhaltenstherapie einem Kurztherapieansatz verpflichtet, der auf klaren Rollenvorgaben für Therapeut und Klient und einer positiven und kooperativen Arbeitsbeziehung zwischen beiden beruht.
Die Dauer der Therapie richtet sich nach Form und Schwere des Problems.
Sie beträgt durchschnittlich zwischen 25 und 50 Sitzungen.
Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten und findet zumeist einmal pro Woche statt.
Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation - AVM, Paris-Lodron-Straße 32, 5020 Salzburg, Österreich